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`!Debar`! (`F33f`_`[mazedonisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mazedonische_Sprache]`_`f Дебар; `F33f`_`[albanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanische_Sprache]`_`f Dibra, indefinit `*Dibër`*; `F33f`_`[türkisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Türkische_Sprache]`_`f Debre) ist eine Kleinstadt im Westen `F33f`_`[Nordmazedoniens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordmazedonien]`_`f. Sie ist Amtssitz der `F33f`_`[nach ihr benannten Opština`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Opština_Debar]`_`f (albanisch `*Komuna`*), die neben der Stadt noch 17 Dörfer umfasst. Die Grenze zu `F33f`_`[Albanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanien]`_`f ist etwa fünf Kilometer im Nordwesten entfernt.

Debar war vor dem Zerfall des `F33f`_`[Osmanischen Reiches`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanisches_Reich]`_`f und somit vor der Grenzziehung zwischen Albanien und `F33f`_`[Jugoslawien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jugoslawien]`_`f im frühen 20. Jahrhundert eine der wichtigsten Städte der `F33f`_`[Albaner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albaner]`_`f. Von hier kamen bekannte `F33f`_`[Revivalisten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rilindja]`_`f der albanischen Nationalbewegung. `F33f`_`[Skanderbeg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Skanderbeg]`_`f – heute albanischer Nationalheld – stammte aus der Region `*Dibra`* und leistete mit seiner `F33f`_`[Liga von Lezha`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liga_von_Lezha]`_`f gegen die Türken einen langen Widerstandskampf. Viele der Schlachten der Liga wurden in der Umgebung ausgetragen.

Heute ist Debar eine von `F33f`_`[Auswanderung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Auswanderung]`_`f stark betroffene Stadt. Die Straßeninfrastruktur ist desolat, es gibt so gut wie keine Arbeitsplätze und für viele Jugendliche ist das Verlassen ihrer Heimatstadt der einzige Ausweg in ihrer Perspektivlosigkeit. Vom einstigen Glanz zeugen nur einzelne erhaltene Gebäude in der Altstadt und einige Statuen und Büsten berühmter Persönlichkeiten.

>>Contents

• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Bevölkerung`#bev-lkerung]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Etymologie`#etymologie]`_`f
• `F0af`_`[Antike`#antike]`_`f
• `F0af`_`[Mittelalter und Osmanen`#mittelalter-und-osmanen]`_`f
• `F0af`_`[Erwachen des Nationalismus`#erwachen-des-nationalismus]`_`f
• `F0af`_`[Zeit unter Jugoslawien`#zeit-unter-jugoslawien]`_`f
• `F0af`_`[Sehenswürdigkeiten und Naturlandschaften`#sehensw-rdigkeiten-und-naturlandschaften]`_`f
• `F0af`_`[Wirtschaft`#wirtschaft]`_`f
• `F0af`_`[Tourismus`#tourismus]`_`f
• `F0af`_`[Verkehr`#verkehr]`_`f
• `F0af`_`[Persönlichkeiten`#pers-nlichkeiten]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Geographie

Debar liegt auf einem Hügel rund 100 Meter oberhalb des `F33f`_`[Debarsees`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Debarsee]`_`f in einer historischen Region, die nach ihr, `F33f`_`[Dibra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dibra]`_`f, benannt ist. Bis zur albanischen Grenze sind es nur fünf Kilometer und nach `F33f`_`[Peshkopia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peshkopia]`_`f in Albanien, der wichtigsten Stadt der Region auf albanischer Seite, rund 25 Kilometer. Zur Hauptstadt `F33f`_`[Skopje`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Skopje]`_`f sind es etwa 130 Kilometer.

Nordöstlich der Stadt befindet sich der `F33f`_`[Mavrovo-Nationalpark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mavrovo-Nationalpark]`_`f, der flächenmäßig größte `F33f`_`[Nationalpark in Mazedonien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nationalparks_in_Mazedonien]`_`f. Er liegt heute in den Grenzen der neugebildeten Gemeinde `F33f`_`[Mavrovo und Rostuša`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Opština_Mavrovo_und_Rostuša]`_`f. Nördlich von Debar erhebt sich das `F33f`_`[Korabgebirge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Korabgebirge]`_`f mit dem höchsten Berg Mazedoniens, dem `F33f`_`[Golem Korab`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Korab_(Berg)]`_`f (alb. `*Maja e Korabit`*), mit 2764 `F33f`_`[m. i. J.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meter_über_Adria]`_`f

Südöstlich trifft man auf das Stogovo-Gebirge (alb. `*Stogova`*) mit der gleichnamigen höchsten Spitze auf 2318 m. i. J.

Am `F33f`_`[Drin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Drin]`_`f flussaufwärts Richtung Süden gibt es bis ins `F33f`_`[Struga`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Struga]`_`f-Tal enge Schluchten, die teilweise vom Debar- und `F33f`_`[Globočicasee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Globočicasee]`_`f gespeist werden.

>>Bevölkerung

In der Stadt wohnen 14.561 Menschen, zusammen mit den umliegenden Dörfern, die mit der Stadt die `F33f`_`[Opština`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Opština]`_`f von Debar bilden, sind es 19.542 Einwohner (Stand: 2002).`:cite-ref-knigax-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-knigax-1]`_`f]`:cite-ref-kniga13-2-0[`F5bf`_`[2`#cite-note-kniga13-2]`_`f]

Die ethnische Verteilung für die Stadt fiel im Jahr 2002 wie folgt aus: 10.768 `F33f`_`[Albaner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albaner]`_`f (73,95 %), 1.415 `F33f`_`[Türken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Balkantürken]`_`f (9,72 %), 1.079 `F33f`_`[Roma`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Roma]`_`f (7,41 %), 1.054 `F33f`_`[ethnische Mazedonier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mazedonier_(moderne_Ethnie)]`_`f (7,24 %) und 245 Personen anderer Herkunft (1,68 %).`:cite-ref-knigax-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-knigax-1]`_`f]`:cite-ref-kniga13-2-1[`F5bf`_`[2`#cite-note-kniga13-2]`_`f]

94,52 Prozent der Stadteinwohner sahen sich 2002 als `F33f`_`[Muslime`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Islam]`_`f. Von den ethnischen Mazedoniern war ein großer Teil `F33f`_`[Torbeschen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Torbeschen]`_`f. 4,72 Prozent waren `F33f`_`[orthodoxe Christen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Orthodoxes_Christentum]`_`f und je 0,38 Prozent bezeichneten sich als `F33f`_`[römisch-katholisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römisch-katholische_Kirche]`_`f oder hatten einen anderen Glauben.

>>Geschichte

>>>Etymologie

Im 5. Jahrhundert v. Chr. als `*Dober`* erstmals erwähnt, veränderte sich der Name der Stadt im Laufe der Geschichte nur wenig. Auf `F33f`_`[Mazedonisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mazedonische_Sprache]`_`f wird sie heute `*Debar`* (`F33f`_`[Kyrillisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kyrillische_Schrift]`_`f Дебар), auf `F33f`_`[Albanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanische_Sprache]`_`f `!Dibra`! (bestimmte Form, unbestimmte Form: `*Dibër`*) und auf `F33f`_`[Türkisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Türkische_Sprache]`_`f `*Debre`* genannt. Während der `F33f`_`[osmanischen Besatzung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanisches_Reich]`_`f wurde der türkische Name auch in erweiterter Form als `*Debre-i Bâlâ`* (`F33f`_`[osmanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanische_Sprache]`_`f دبرهء بالا) benutzt. Auf `F33f`_`[Bulgarisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Sprache]`_`f wird der Stadtname `*Дебър`* geschrieben. `F33f`_`[Griechisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neugriechische_Sprache]`_`f heißt die Stadt `*Dívrē`* (Δίβρη) oder `*Dívra`* (Δίβρα).

>>>Antike

Erstmals wird Debar im 5. Jahrhundert v. Chr. von `F33f`_`[Herodot`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Herodot]`_`f als Ort `*Dober`* erwähnt. Im 1. Jahrhundert n. Chr. nennt `F33f`_`[Strabon`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Strabon]`_`f einen `F33f`_`[illyrischen Stamm`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_illyrischen_Stämme]`_`f der `*Doberer`*, welcher in der Region des Ortes `*Dober`* siedelte. `F33f`_`[Ptolemäus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ptolemäus]`_`f beschreibt auf einer seiner Karten den Ort `*Doberus/Dober`*, der vom `F33f`_`[illyrischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Illyrer]`_`f Stamm der `*Doberer`* besiedelt wird, ebenfalls. Archäologische Ausgrabungen haben gezeigt, dass das antike `*Dober`* identisch mit der heutigen Stadt ist und somit der Vorgänger von Debar war, das in seiner Region ein bedeutendes Handelszentrum war.

Während der `F33f`_`[römischen Zeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römisches_Reich]`_`f wuchs der Ort zu einer kleinen Stadt mit dem Namen `*Deborus`*, das an einer `F33f`_`[Römerstraße`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Römerstraße]`_`f lag. Als die `F33f`_`[Byzantiner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Byzantinisches_Reich]`_`f das Gebiet eroberten, wurde eine Burg errichtet.

Aus der Nähe von Debar stammt ein bedeutender spätantiker Grabfund, das Grab von Taraneš.

>>>Mittelalter und Osmanen

Die Stadt Debar spielte im Mittelalter für den albanischen Widerstand gegen die `F33f`_`[Osmanen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanisches_Reich]`_`f eine wichtige Rolle. Die von `F33f`_`[Skanderbeg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Skanderbeg]`_`f – einem christlichen Fürsten aus der Region `F33f`_`[Mat`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kreis_Mat]`_`f – 1444 gegründete `F33f`_`[Liga von Lezha`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liga_von_Lezha]`_`f hatte ihre Ursprünge in Debar. 1443 trafen sich dort schon einige albanische Fürsten, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu verbünden. Man kann deswegen sagen, dass Debar Entstehungsort des albanischen Kampfes gegen die osmanische Expansion war.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]

Im Jahr 1502 ist die Stadt unter dem Namen `*Dibri`* von Felix Petancic erwähnt, einem Gesandten von `F33f`_`[Vladislav II.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vladislav_II._(Böhmen_und_Ungarn)]`_`f, dem König von Ungarn, Böhmen und Kroatien.

Zu einem regionalen Zentrum mit großem Markt und vielen Läden entwickelte sich der Ort während der `F33f`_`[osmanischen Herrschaft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Osmanisches_Reich]`_`f. In diese Zeit fällt auch die Entstehung der Kunstschule von Debar, die vor allem für ihre Holzschnitzereien und `F33f`_`[Ikonostase`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ikonostase]`_`f bekannt war.

>>>Erwachen des Nationalismus

Für die Geschichte der `F33f`_`[Albaner`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albaner]`_`f spielt Debar eine bedeutende Rolle. Im Jahr 1844 fand dort eine große Schlacht zwischen osmanischen Truppen unter dem Feldherr Hajredin Pascha und albanischen Aufständischen unter der Führung von Iljaz Pascha Qoku statt. Hajredin Pascha war vorher mit der Aufgabe aus Konstantinopel gesandt worden, in Debar Gesetzesänderungen und die Entsendung junger albanischer Männer in die osmanische Hauptstadt durchzusetzen. Die Bürger von Debar wehrten sich jedoch gegen diese Forderungen und der Aufstand breitete sich in die ganze Region aus. Laut den Berichten gab es insgesamt etwa 12.000 Tote. Die Gräber der gefallenen Soldaten befinden sich nahe der Innenstadt von Debar, wo sie denkmalgeschützt sind.

In der albanischen Volkskultur wird dieser Schlacht mit einem epischen Lied gedacht, das die Tapferkeit der albanischen Soldaten zu ihrem Widerstand gegen die osmanischen Machthaber besingt.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]

Gemäß § 10 des `F33f`_`[Fermans zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ferman_zur_Errichtung_des_Bulgarischen_Exarchats]`_`f trat nach einer abgehaltenen Volksbefragung im Jahre 1897 die `F33f`_`[christliche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Christentum]`_`f Bevölkerung in der Stadt und Region der `F33f`_`[Bulgarischen-orthodoxen Kirche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarisch-Orthodoxe_Kirche]`_`f bei. In der Folge wurde Debar Zentrum einer `F33f`_`[Eparchie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eparchie]`_`f des `F33f`_`[Bulgarischen Exarchats`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarisches_Exarchat]`_`f, das hier für die bulgarische Bevölkerung ein Gymnasium und drei Grundschulen leitete.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f] Vom Anfang des 20. Jahrhunderts sind mehrere Aufstände gegen den Sultan bekannt. In dieser Zeit beträgt die Einwohnerzahl um die 15.000, wobei die Albaner die Mehrheit stellten.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f]

>>>Zeit unter Jugoslawien

Nach der Ausrufung der `F33f`_`[albanischen Unabhängigkeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geschichte_Albaniens]`_`f am 28. November 1912 war die Mehrheit der Bürger für die Zugehörigkeit ihrer Stadt zu diesem neuen Staat. `F33f`_`[Serbien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Königreich_Serbien]`_`f konnte aber bei den Großmächten (`F33f`_`[Londoner Vertrag von 1913`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Londoner_Vertrag_(1913)]`_`f) durchsetzen, dass Debar sowie das gesamte albanischsprachige Gebiet der heutigen Republik Mazedonien unter seine Herrschaft kommt. Im September 1913 brach in der Region der `F33f`_`[Ohrid-Debar-Aufstand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ohrid-Debar-Aufstand]`_`f aus. Er wurde vom `F33f`_`[Bulgarischen Makedonien-Adrianopeler Revolutionären Komitee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulgarische_Makedonien-Adrianopeler_Revolutionäre_Komitees]`_`f sowie von der albanischen Bevölkerung organisiert und richtete sich gegen die neue serbische Herrschaft. Durch die Lage unmittelbar an der Grenze wurde Debar vom größten Teil seines Hinterlands (`F33f`_`[Dibra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dibra]`_`f) auf der albanischen Seite abgeschnitten und umgekehrt waren die Dörfer in Albanien nun von ihrem Handelszentrum isoliert. Während des `F33f`_`[Zweiten Weltkrieges`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweiter_Weltkrieg]`_`f schlug Italien 1941 das Gebiet dem von `F33f`_`[Italien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Italien]`_`f besetzten `F33f`_`[Albanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albanien]`_`f zu. Seit 1944 gehörte die Stadt zur `F33f`_`[jugoslawischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sozialistische_Föderative_Republik_Jugoslawien]`_`f Teilrepublik Mazedonien (`F33f`_`[Sozialistische Republik Mazedonien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sozialistische_Republik_Mazedonien]`_`f) und seit 1991 zur unabhängigen Republik Mazedonien.

>>Sehenswürdigkeiten und Naturlandschaften

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der Uhrturm (`F33f`_`[Sahat-Kula`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sahat-Kula]`_`f) und einige Moscheen aus osmanischer Zeit. Etwa 25 Kilometer nordöstlich der Stadt liegt das `F33f`_`[Kloster Sveti Jovan Bigorski`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kloster_Sveti_Jovan_Bigorski]`_`f aus dem 11. Jahrhundert.

Die Umgebung ist außerdem für ihre vielen Naturlandschaften bekannt. Unter anderem sind der Debarsee und die unberührten Landschaften in seiner Nähe von Bedeutung. Der Skiort `F33f`_`[Mavrovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mavrovo_(Dorf)]`_`f und der `F33f`_`[gleichnamige Nationalpark`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mavrovo-Nationalpark]`_`f gehören zu den bekanntesten Naturattraktionen Mazedoniens. Sie befinden sich 20 Kilometer Luftlinie östlich der Stadt. Der `F33f`_`[Korab`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Korab_(Berg)]`_`f ist der höchste Berg des Landes und liegt in nur 28 Kilometer Luftlinie Entfernung.

>>Wirtschaft

>>>Tourismus

In Banište und Kosovrasti, beide etwas außerhalb von Debar, gibt es bis zu 40 °C warme Mineralquellen, die zu Kurzwecken genutzt werden.

>>Verkehr

Die Straßeninfrastruktur ist auch im landesweiten Vergleich schlecht. Alle Nationalstraßen sind eng, haben keine Markierungen und sind teilweise über 30 Jahre alt.

Es besteht eine dem Flusslauf des Drins folgende, kurvige und holprige Straße nach Struga im Süden, die in rund einer Stunde erreicht werden kann. Eine weitere führt durch den Nationalpark Mavrovo nach `F33f`_`[Gostivar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gostivar]`_`f im Nordosten. Sie ist etwas länger und im etwa gleichen Zustand. Für Debar selber von Wichtigkeit, aber für Mazedonien eher unbedeutend ist die Straße nach `F33f`_`[Maqellara`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maqellara]`_`f und `F33f`_`[Peshkopia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Peshkopia]`_`f in Albanien. Auch die ist in einem eher schlechten Zustand, obwohl sie die Hauptstraße der Region Dibra ist.

Auch nach `F33f`_`[Bulqiza`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bulqiza]`_`f und `F33f`_`[Burrel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Burrel]`_`f existiert eine Straße. In Zukunft soll dieser Trasse folgend eine Schnellstraße in die albanische Hauptstadt `F33f`_`[Tirana`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tirana]`_`f entstehen, die im Bau befindliche `*`F33f`_`[Rruga e Arbërit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rruga_e_Arbërit]`_`f`*. Die Verbindung in den Ballungsraum Tirana-`F33f`_`[Durrës`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Durrës]`_`f (mit rund einer Million Einwohnern) ist für viele Einwohner die einzige Hoffnung einer baldigen Erholung der Wirtschaft in der Stadt und Region.

Die ganze Region ist im Winter stark lawinen- und erdrutschgefährdet.

>>Persönlichkeiten

• `F33f`_`[Johann I. Debranin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Johann_I._Debranin]`_`f (1018–1037), Erzbischof von Ohrid
• `F33f`_`[Moisi Arianit Golemi`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Moisi_Arianit_Golemi]`_`f († 1464), Verbündeter `F33f`_`[Skanderbegs`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Skanderbeg]`_`f und regionaler Fürst
• `F33f`_`[Vehbi Dibra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vehbi_Dibra]`_`f (1867–1937), Politiker, muslimischer Geistlicher und Gründervater Albaniens
• `F33f`_`[Sherif Langu`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sherif_Langu]`_`f (1877–1956), Politiker und Gründervater Albaniens
• `F33f`_`[Fiqri Dine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fiqri_Dine]`_`f (1897–1960), Politiker in Albanien
• `F33f`_`[Milan Pančevski`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Milan_Pančevski]`_`f (1935–2019), jugoslawischer Politiker und letzter Vorsitzender des BdKJ
• `F33f`_`[Eqrem Basha`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eqrem_Basha]`_`f (* 1948), Schriftsteller

>>Weblinks

Commons

: Debar

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Offizielle Website der Opština Debar (albanisch, mazedonisch)
• Webseite Thermal Spas in Macedonia (englisch)

>>Einzelnachweise

`:cite-note-knigax-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-knigax-1-0]`_`f Volkszählung 2002 (PDF; 2,2 MB) Staatliches Statistikbüro Mazedoniens, nach Opštini und darin liegenden Orten; abgerufen am 16. Februar 2012
`:cite-note-kniga13-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-kniga13-2-0]`_`f Volkszählung 2002 (PDF; 385 kB) Staatliches Statistikbüro Mazedoniens, nur nach Opštini
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f `*Në Dibër të Madhe.`* `F33f`_`[Top Channel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Top_Channel]`_`f, 22. Oktober 2010, abgerufen am 12. Januar 2013 (albanisch).
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f `*Steckbrief zu Iljaz Pascha Qoku (Dibra).`* (PDF; 15,8 kB) `F33f`_`[Qark Dibra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Qark_Dibra]`_`f, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Dezember 2015; abgerufen am 11. Januar 2013 (albanisch). `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.qarkudiber.gov.al
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f Vebi Xhemaili: `*Kryengritja e Dervish Carës, parapërgatiti Lidhjen e Prizrenit.`* `F33f`_`[Universität Tetovo`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Universität_Tetovo]`_`f, September 2009, abgerufen am 11. Januar 2013 (albanisch).
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f D. M. Brancoff: `*La Macédoine et sa Population Chrétienne`*. Paris, 1905, S. 152 153.
`:cite-note-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f Васил Кънчов: Македония. Етнография и статистика. София, 1900, S. 259.

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